Saison 2010/2011
Die Spielberichte der Alten Herren werden von Gunnar Hagemann und Jan "Pole" Hundertmark geschrieben.
28.05.2011
Königsförde - Alte Herren 2:1 (0:0)
Elf hin, zehn zurück – unter diesem Motto startete von Anfang an die Auswärtsmission der Marx-Mannen. Manndecker Sebi musste in der Halbzeit zu einer Veranstaltung, was den AH zwar Schmerzen
bereitete, die Gastgeber von der SG Klein/Berkel-Königsförde in der Folgezeit jedoch nicht merken sollten (so zumindest nach eigenem Bekunden).
So wurde nämlich Halbzeit 1 ohne weitere Vorkommnisse relativ sicher überstanden. Die Abwehr um den erfahrenen Libero Werner stand, Keeper Gunnar entschärfte zwei/drei Szenen der Niedersachsen, vorne konnten sich die Grünen allerdings ziemlich wenig verwertbares erarbeiten. Die SG KBK verschoss in der Zwischenzeit noch einen Handelfmeter. Coach Gisbert fand gerade ob der zahlenmäßigen Schwächung aufmunternde Worte an seine übriggebliebenen zehn.
Die Gegenwehr hielt jedoch nur etwa zehn Minuten, als der ansonsten gut aufgelegte Gunnar einen Schuss nach abprallen ließ, den ein Gästestürmer dann nach Abstauber-Manier im Netz versenken konnte. Das sollte der guten Einstellung der Truppe jedoch keinen Abbruch tun. Nach zwei bärenstarken Aktionen von Coach Gisbert, die der Gästekeeper gerade so noch in Nichts auflösen konnte, wurde dann Pole Jan nach einem von Stefan vorzüglich getretenen Eckstoss rüde von den Beinen geholt- Elfmeter. Gisbert verwandelte eiskalt ins rechte untere Eck aus Sicht des Fängers. So etwas wie Hoffnung auf einen weitere Auswärtssieg keimte auch. Doch dafür lief nach vorne einfach nicht genug. So fiel dann auch folgerichtig das 2:1, als Libero Werner einen strammen Schuss unhaltbar für Gunnar ins Tor abfälschte.
Wacker gekämpft, nichts geholt. Das lässt sich allerdings aufgrund des bereits eine Woche zuvor gesicherten Klassenerhaltes gut verkraften. Das letzte Auswärtsspiel in Salzhemmendorf konnte wegen Spielermangel leider nicht angetreten werden. Ein fader Beigeschmack am Ende der Saison, jedoch „überschattet“ vom erneuten Erhalt der obersten Spielklasse.
Nun freuen sich die Wörmkekicker auf den wohlverdienten Sommerurlaub und eine erfolgreiche Hinrunde 2011/2012.
Link Tabelle
20.05.2011
Alte Herren - Bisperode 5:1 (0:1)
Das war er nun wohl endlich – der lang ersehnte, zum Ende der Saison doch hochverdiente und mühsam erkämpfte Klassenerhalt. Mit 5:1 wurde der Tabellenvorletzte SG Bisperode/DIedersen wieder über die Landesgrenze geschickt.
Doch danach sah es lange Zeit des Spiels nicht aus. Mit 0:1 lagen die Marx-Mannen nach einem Abwehrfehler, den Gästestürmer Andreas Meissner eiskalt ausnutze, zur Pause hinten. Irgendwie wollte man im ersten Durchgang nicht richtig ins Spiel kommen. Fehler vorne wie auch hinten und auf beiden Seiten sorgten für ein sehr zerfahrenes Spiel, zu dem sich zahlreiche Zuschauer an die Wörmke gesellten. Diese wollten schließlich die Grünröcke in ihrem letzten Heimspiel der Saison zum Klassenerhalt schreien. Das alles nutzte bis dahin nichts.
Wie ausgewechselt kamen SGler nach der Standpauke von Turbo zurück aus dem Kabinentrakt – irgendwas bis heute noch nicht geklärtes muss sich wohl im Pausentee befunden haben. Wie dem auch sei – der Ausgleich durch Eimer-Andi fiel dann auch verdientermaßen nach 10 Minuten in Halbzeit zwei. Der Trainerbruder schloß eine mit Oeli sehr sehenswerte über rechts vorgetragene Kombination zum 1:1 ab. Der Bann war gebrochen und es schlug die halbe Stunde von Sturmführer Stewo, der gleich drei der sich bietenden Gelegenheiten (vornehmlich vorgetragen mit Bruder Klaus) im Gästetor versenken konnte.
Zwischendurch traf noch Löffler Stefan vom Mönchenkamp. So hat man mal wieder gesehen was purer Wille bewirken kann. Auch in der Höhe verdient gewannen die Lipper diese entscheidende Begegnung, die richtungsweisend für die Zukunft sein könnte. Die letzten beiden Auswärtsaufgaben in Klein Berkel und Salzhemmendorf kann man nun schon mal als erste Standortbestimmungen für die nächste Saison betrachten, in der bei guter Besetzung des Kaders durchaus höhere Ziele angepeilt werden dürften.
13.05. 2011
SG Afferde/Hastenbeck – Alte Herren 0:3 (0:5)
Kantersieg nach Blitzstart
Hoch verdiente 3 Punkte konnten die Marx-Mannen aus Hastenbeck entführen. Eine glänzend aufgelegte Offensivabteilung und eine souveräne Defensive waren die Garanten beim höchsten Saisonsieg der Wörmketaler.
Dabei staunten die Gäste bei ihrer Ankunft erst einmal über die Größe bzw. „Kleine“ des Hastenbecker Sportplatzes, denn es schien, als wäre er zu lange im Trockner geblieben. Trotz dieser ungewohnten Platzverhältnisse gelang den Lippern ein Start nach Maß. Nachdem die niedersächsische Defensive den ersten Angriff der Marx-Mannen abfangen konnte und den Ball zum Torwart zurückspielte, wurde dieser von Sturmführer „Stewo“ unter Druck gesetzt. Der heimische Keeper schaltete zu langsam und schoss den herangeeilten Torjäger aus kurzer Entfernung an. Der Ball landete von Stewos Bein im Netz der Gegner. Dieses kuriose Blitztor nach gespielten 35 Sekunden war gleich bedeutend mit der Führung der Gäste.
Die Spielgemeinschaftler aus Afferde und Hastenbeck waren geschockt und hatten Schwierigkeiten ihre Ordnung zu finden. Diese Chance wussten die Werbepartner von Malermeister Trompeter zu nutzen. Mittelfeld-Regisseur Stefan Oelmann spielte einen Traumpass in den Lauf von Stefan Wolf, der nach 5 Minuten mit einem platzierten Linksschuss ins rechte Torwarteck seinen zweiten Treffer im Spiel erzielen konnte. Die lippische Spielgemeinschaft hatte das Spiel nun klar unter Kontrolle und kam zu mehreren guten Chancen. 10 Minuten vor der Pause kamen die Hausherren dann zu ihrer einzigen echten Tormöglichkeit im ersten Spielabschnitt, als ein Schuss von der Strafraumgrenze am Pfosten der Gäste landete.
Dies war ein deutliches Zeichen für die Marx-Mannen, die die Zügel kurz hatten schleifen lassen. Der Druck wurde wieder erhöht und Stefan „Oeli“ Oelmann konnte die Führung noch vor Ende der ersten Spielhälfte auf 3:0 erhöhen, nachdem er perfekt von Stefan Wolf in Szene gesetzt worden war. Wieder schlug der Ball im rechten unteren Torwarteck ein und die SG Lügde/Sabbenhausen konnte beruhigt in die Pause gehen.
Als vorrangiges Ziel für die zweiten 35 Minuten wurde Ergebnissicherung ausgegeben. Da zu erwarten war, dass die Hausherren ihr Heil in der Offensive suchen würden, war die Wahrscheinlichkeit selbst zu Torchancen zu kommen recht hoch.
Die Truppe um Kapitän Andi Marx agierte dann auch gleich zu Beginn der zweiten Hälfte sehr konzentriert und ließ erst keine Chancen der Heimmannschaft zu. „Stewo“ Wolf gelang sogar nach präziser Hereingabe von Oli „Sichel“ Köppen aus kurzer Distanz die 4:0 Führung. Danach gab es dann noch einen fußballerischen Leckerbissen der besonderen Art. Stefan Oelmann schlug einen traumhaft genauen Flankenwechsel über 40 Meter, der von Oli Köppen direkt auf Klaus Wolf weitergeleitet wurde. Dieser überwand den gegnerischen Torhüter mit einem Heber und löste unbeschreiblichen Jubel bei den Marx-Mannen aus. Ein Traumtor sowohl in der Entstehung als auch in der Vollendung. Weitere Einschußmöglichkeiten der Lipper wurden vom guten Keeper der Hausherren, die auch in Durchgang 2 nur zu einer echten Torchance kamen, vereitelt.
Ein rundum verdienter Sieg, der durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erreicht wurde, aus der man am heutigen Tag Sturmführer „Stewo“ und Mittelfeld-Regisseur„Oeli“, die beide einen „Sahnetag“ erwischt hatten, hervorheben darf. Am kommenden Freitag kommt es dann im heimischen Gänsewiesenstadion zum Duell mit der ebenfalls abstiegsbedrohten SG aus Bisperode und Diedersen. In diesem Sechspunkte-Spiel ist ein Sieg Pflicht. Sollte den Marx-Mannen wieder eine ähnlich konzentrierte und couragierte Leistung wie gegen Afferde/Hastenbeck gelingen, sind wir guter Dinge, dass die Punkte an der Wörmke bleiben!
10.05.2011
Alte Herren - Hilligsfeld 1:2 (1:2)
Andi mit dem 1:0Bittere Niederlage gegen die TG Hilligsfeld am 10.05.11
Bitter, bitter und noch mal bitter. So könnte das Fazit eines neutralen Beobachters des hochklassigen AH-Matches lauten. Manager Jürgen schickte eine schlagkräftige Truppe gegen den Tabellenführer aufs Feld und gab die Devise aus nichts verlieren zu können. So traten die Grünen dann auch von der ersten Minute an auf. Ballbesitz und klare Spielzüge führten letztlich zur 1:0 Führung. Uwe Gröne passte das Leder in den 16er, das Andi Marx sehenswert im Tor versenkte. Kurz nach dem Führungstreffer setzte Pole Jan, Stewo gekonnt in Szene, der den Ball wiederum an den Pfosten. Ärgerlich.
In der Folgezeit gaben die Jungs von der Wörmke das Heft völlig unnötig aus der Hand, bis man nach zwei Einzelfehlern im Abwehrbereich mit 1:2 in die Kabine ging. Jeder war sich fortan sicher, dass das noch lange nicht alles sein kann. So entwickelte sich Halbzeit zwei zu einem der sehenswertesten Spiele, die der Fusionsklub seit längerem gezeigt hat. Angriff über Angriff, eine aussichtsreiche Situation nach der anderen. Stewo, Oeli, Turbo, der Pole scheiterten gleich reihenweise am gegnerischen Keeper oder in letzter Sekunde an einem Hilligsfelder Bein. U.a. hieß das Ziel eines elegant von Oeli getretenen Freistoßes wieder mal Pfosten.
So blieb es bei einer 1:2 Niederlage und somit bei verpassten drei Punkten gegen den Klassenerhalt, auch wenn der Gegner vom Papier her favorisiert erschien. Und genau das ist eben das bittere, wie aber auch hoffnungsvolle. So schaut man optimistisch auf die nächste Aufgabe am 13.05. in Hastenbeck.
06.05. 2011
Alte Herren – HSC BW Tündern 3:3 (1:2)
Coach Gisbert MarxMarx-Mannen mit Moral
Spannenden und hochklassigen Altherren-Fußball gab es bei wunderschönem Frühlingswetter im Gänsewiesenstadion an der Wörmke zu bewundern. Beide Teams waren vollzählig, konnten allerdings nicht auf einen Auswechselspieler zurückgreifen. Dabei wären die Hausherren fast nur mit 10 Spielern aufgelaufen. Erst die sehr kurzfristige Reaktivierung vom brasilienerfahrenen Ex-Teamchef Achim „Rick“ Hasse lies Coach Gisbert aufatmen.
Dieser Schachzug bei der Aufstellung sollte sich im späteren Verlauf des Spiels noch auszahlen.
"Turbo" Hasse mit zwei TorenGleich von Beginn an war zu merken, dass sich beide Teams 3 Punkte zum Ziel gesetzt hatten. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der es Chancen auf beiden Seiten zu beobachten gab. Das erste Mal jubeln durften dann die Gäste aus Niedersachsen, nachdem ein Tünderaner Stürmer allein vor dem lippischen Tor auftauchte und den Ball aus halblinker Position ohne Probleme an Keeper Gunnar vorbei in die Maschen schob. Die nun kurzfristig entstandene Unordnung bei den Hausherren nutzte der Gegner dann kurze Zeit später zum Ausbau der Führung. Nachdem der Ball auf der linken Abwehrseite im Spielaufbau verloren wurde, drangen die Niedersachsen in den Strafraum ein. Ein Schuss aufs kurze Eck landete am Torpfosten und sprang von dort genau vors Tor, wo er gedankenschnell von einem Gast über die Linie befördert wurde. Wer nun geglaubt hat, dass das Spiel gelaufen war, hatte die Rechnung ohne die Marx-Mannen gemacht.
Ein flott vorgetragener Angriff über rechts gelangte zu „Turbo“ Hasse, dessen Flanke sein Bruder „Rick“ artistisch zurück vors Tor beförderte. Dort hatte „Turbo“ dann keinerlei Probleme aus kurzer Entfernung den Anschlusstreffer zu erzielen. Vor der Pause hatten die Hausherren dann noch eine große Möglichkeit zum Ausgleich, als ein heimischer Angreifer allein vor dem Gästetor auftauchte, aber seinen Meister im gegnerischen Keeper fand.
Gunnar Hagemann kassierte drei ToreTaktikfuchs „Turbo“ stimmte die Truppe für die kommenden 35 Minuten ein und wies darauf hin sehr wachsam zu sein, besonders aufgrund der agilen gegnerischen Offensive. Als Ziel wurde ausgegeben, erst mal möglichst lange das 1:2 zu halten, um dann aus einer kontrollierten Defensive den Ausgleich zu schaffen. Aber dann kam alles anders. Kurz nach Wiederanpfiff flog eine von Stefan Oelmann von rechts getretene Ecke durch den Strafraum der Niedersachsen und landete direkt vor den Füssen von Andi Marx. Dieser beförderte den Ball mit einem strammen Rechtsschuss aus kurzer Distanz in die Maschen. Der Ausgleich war geschafft. Aber die Marx-Mannen wollten mehr und erhöhten den Druck. Die 3:2 Führung war dann eine Kopie des ersten Treffers. Eine Flanke von rechts landete bei „Rick“ Hasse, der den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten schoss, von wo er Sturmbruder „Turbo“ erreichte, der keinerlei Probleme hatte einzunetzen. Nun begann ein offener Schlagabtausch auf spielerisch hohem Altherren-Niveau.
Zwei sehr unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen führten dann mit dazu, dass das Match unruhiger und härter wurde. Bei der ersten Entscheidung wurde „Turbo“ Hasse auf dem Weg zum möglichen 4:2 vom letzten Mann aus Tündern an der Strafraumgrenze klar gefoult. Allen war klar: Freistoß und Rote Karte für den Abwehrspieler der Niedersachsen. Den Freistoß gab es, die Rote Karte zum Unverständnis der Hausherren nicht. In der zweiten Situation übersah der Referee ein klares Handspiel der Tünderaner Defensive im eigenen Strafraum. Die nun aufkommende Hektik führte zu einigen Fouls auf beiden Seiten. Mit dem Rückenwind der Schiedsrichterentscheidungen, die das Spiel offen ließen, erhöhte der Gast aus Tündern den Druck und erzielte nach einem flott vorgetragenen Angriff mit einer schönen Kombination den 3:3 Ausgleich. Dieser Stand bis zum Schlusspfiff.
Am kommenden Dienstag reist der Tabellenführer aus Hilligsfeld an die Wörmke. Lassen wir uns überraschen, ob die Marx-Mannen für eine Überraschung im Spiel gegen den Spitzenreiter sorgen können. Es wäre auf jeden Fall ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt!
30.04. 2011 Alte Herren
SG Reher/Sonneborn - SG Lügde/Sabbenhausen 2:3 (0:1)
...und dann kam UWE!
Den zweiten 3er in dieser Woche konnte die heimische Altherrenmannschaft an der B1 in Sonneborn einfahren. Ein über 50 Minuten souverän geführtes Match, bei dem sich die Marx-Mannen Chance um Chance
erspielten, wurde zum Spielende hin noch einmal unnötig spannend! Aber der Reihe nach!
Für Interims-Manager Andi gestaltete sich die Kaderplanung für diesen schönen letzten Apriltag mehr als schwierig. Zu allem Übel konnte auch Dauerrenner „Turbo" aufgrund von Rückenproblemen die Reise
nach Sonneborn nur als Interims-Coach und Motivator antreten. Dafür durfte Trainager Gisbert direkt aus dem Urlaub in einen der Mannschaftsbusse einsteigen und sein Team bei diesem denkwürdigen Spiel
als Kapitän auf den Platz führen.
Mit insgesamt 11 wackeren Spielern, unter denen sich erfreulicherweise wieder mehrere Talente aus den Herren-Mannschaften befanden, hieß es nun die nächsten Punkte für den Klassenerhalt zu verbuchen.
Von „Turbo" Hasse hervorragend eingestellt waren die Wörmketaler von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Der Ball, der lufttechnisch etwas schwach auf der Brust war, lief gut durch die eigenen
Reihen und es ergaben sich mehrere Tormöglichkeiten. In der 20. Minute war es dann soweit! „Charly" Föste setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und spielte einen langen präzisen Ball auf Oli
„Sichel" Köppen. Dieser dribbelte sich in den gegnerischen 16er und vollendete den Angriff mit einem Linksschuss ins untere rechte Eck. Trotz weiterer Chancen ging es mit dem 1:0 in die Pause.
Von „Turbo" frisch motiviert kamen die Grünhemden aus der Kabine und sollten sich gleich wieder freuen dürfen. In der 40. Minute köpfte Andi Marx eine von Oli Köppen perfekt getretene Ecke mit Wucht
in die Maschen des gegnerischen Tores und sorgte hiermit für eine verdiente 2:0 Führung. Kurze Zeit später wurde Oli Köppen dann vom gegnerischen Keeper klar gefoult und der Schiedsrichter pfiff
Elfmeter. Hier war nun die große Chance auf das 3:0, welches das Spiel vorzeitig entschieden hätte. Leider suchte der Ball den Weg ins Tor vergeblich und es kam, was kommen musste! Die Hausherren
schienen auf einmal wie beflügelt und übernahmen ihrerseits die Initiative auf dem Platz. Den Marx-Mannen wurde kurze Zeit später ein weiterer klarer Elfer verwehrt, als Stefan Wolf vom gegnerischen
Keeper von den Beinen geholt wurde, nachdem er ihn zuvor umspielt hatte. Eine Viertelstunde vor Ende des Spiels gab es dann einen zweifelhaften Freistoß von der 16Meter-Linie, nachdem unserem
Defensiv-Akteur der Ball unglücklich an die Hand gesprungen war. Diese gute Möglichkeit ließen sich die Hausherren nicht entgehen und verkürzten mit einem präzisen Schuss ins Torwarteck auf 1:2. Nun
trat ein, was keine wollte.
Eine hektische Schlussphase, in der die Marx-Mannen nur bedingt ihre spielerische Ordnung beibehalten konnte. Die SG Reher/Sonneborn warf alles nach vorne und erzielte kurz vor Ende der Spielzeit nach einer Hereingabe von rechts durch einen Kopfstoß aus kurzer Distanz den 2:2 Ausgleich. Für eine kurze Minute ließen die Wörmketaler die Köpfe hängen, bliesen dann aber noch einmal zur Schluss-Offensive, die erfreulicherweise zum gewünschten Happy-End führte. Ein Einwurf von Altstar Walter landete bei „Stewo" Wolf, der den Ball scharf und flach vors Tor spielte. Wie aus dem Nichts tauchte dort Verteidiger Uwe Gröne auf und beförderte den Ball zum viel umjubelten Siegtreffer in die Maschen. Kurz darauf wurde das Match abgepfiffen.
Die Altherren aus Lügde und Sabbenhausen haben sich nun etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Ziel ist es nun in den kommenden 2 Heimspielen gegen Tündern und Hilligsfeld die Punkte an
der Wörmke zu behalten, was nach den ansprechenden Leistungen in den letzten Spielen durchaus möglich erscheint.
26.04.2011
Alte Herren - TSC Fischbeck 3:0 (1:0)
Stewo mit einem DoppelpackRevanche geglückt!!!
Wir schrieben den 27.08. 2010 als die Altherren der SG Lügde/Sabbenhausen in der damals noch jungen Saison in Fischbeck mit 1:9 unter die Räder kamen. Eine sehr schmerzhafte Niederlage, die genug
Ansporn sein sollte es im Rückspiel auf heimischem Geläuf besser zu machen.
Interims-Manager Andi, der für zwei Spiele die Ehre hat den im Urlaub befindlichen „Trainager" Gisbert bei der Kaderplanung zu vertreten, zog alle Register und konnte eine schlagkräftige Truppe
gespickt mit jungen Talenten für das wichtige Match auf den Platz führen. Vor dem Spiel wurden die Marx-Mannen von Interims-Coach „Turbo" taktisch hervorragend eingestellt. Nun fehlten nur noch die 3
Punkte!
Die heimischen Grünhemden ließen gleich zu Beginn des Spiels keinen Zweifel daran, wer an diesem schönen Frühlingstag die tonangebende Mannschaft an der Wörmke sein sollte. Aus einer guten Ordnung
heraus erspielten sich die Hausherren Chance auf Chance, konnten diese allerdings erst nicht nutzen. Nach ca. 25 Minuten führte dann eine Standardsituation zum gewünschten Erfolg. Eine von Linksfuß
Walter gefühlvoll vors Tor geschlenzte Ecke landete nach Hinterkopfverlängerung von Kapitän Andi auf dem Rücken von „Turbo" Hasse und von dort aus im Netz des Gegners. Der Fischbecker am kurzen
Pfosten verlies sich auf seinen Keeper, der sich allerdings nicht in der Nähe des Balles befand und somit die Führung der Wörmketaler nicht verhindern konnte. Der Gast aus Niedersachsen scheiterte
immer wieder an der lippischen Defensive, die von Leihgabe „Oeli" perfekt organisiert wurde. Die Fischbecker tauchten im ersten Durchgang lediglich 1-mal gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auf,
wobei allerdings auch nichts Zählbares heraussprang. Auch der Heimmannschaft gelang es vor der Pause trotz mehrerer Chancen nicht die Führung auszubauen.
Interims-Coach „Turbo" gab dann in der Halbzeitpause die Marschroute für die zweiten 35 Minuten bekannt. Ziel war natürlich ein schnelles 2:0, um die Partie danach sicher nach Hause zu bringen. Die
Fischbecker versuchten ihrerseits gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte den Druck auf die Hausherren zu erhöhen, um den Ausgleich zu erzielen. Die größeren Spielanteile lagen aber weiterhin bei
den Marx-Mannen, die dann durch einen von Sturmführer „Stewo" sicher verwandelten Strafstoß mit 2:0 in Führung gehen konnten. Was war vorher passiert? „Joe" Hundertmark konnte sich auf dem linken
Flügel durchsetzen und spielte gekonnt zu Olli „Sichel" Köppen, der mehrere Gegenspieler austanzte und nur mit einem klaren Foulspiel vom Ball getrennt werden konnte. Obwohl die Führung zur
Beruhigung des Spiels beitragen sollte, kam nun auf beiden Seiten etwas Hektik ins Spiel. Die Fischbecker gaben sich noch lange nicht geschlagen und erspielten sich einige Torchancen. Erst das
lippische 3:0 ließ sie erkennen, dass heute an der Wörmke nichts zu holen war. Diesmal kam der Angriff über die rechte Seite und landete bei „Stewo" der mit einem Rechtsschuss seinen zweiten Treffer
im Spiel erzielte.
Insgesamt ein sehr gutes Spiel der Altherren, was nicht zuletzt auch den „Leihgaben" der Herren-Mannschaften zu verdanken ist!!! Nun ist der Anschluss in der Liga wieder geschafft und es gilt am
kommenden Samstag diese Leistung in Reher gegen die SG Reher/Sonneborn zu bestätigen! Wir dürfen gespannt sein mit welchem Team Interims-Manager Andi und Interims-Coach „Turbo" die Reise in den
Nachbarkreis antreten! ;-)
19.04. 2011
TSG Emmerthal - SG Lügde/Sabbenhausen 3:1 (3:0)
Mehr war nicht drin!
Zeitgleich zum Derby zwischen Sabbenhausen und Lügde im Gänsewiesenstadion machten sich die im Altherrenbereich vereinten Südost-Lipper auf die Reise ins niedersächsische Emmerthal. Bei der dortigen TSG hängen die Trauben für die Marx-Mannen bekanntlich schon seit Jahren recht hoch, so dass ein Punktgewinn schon eine Überraschung gewesen wäre, insbesondere da der Kader nach einigen kurzfristigen Ausfällen nur noch aus 10 Spielern bestand. So war von vornherein klar, dass es erst mal nur darum gehen konnte Gegentore zu verhindern. Bevor Kapitän Andi die Truppe aufs Feld führte, erreichte Coach Gisbert dann noch die Nachricht von Uwe Mühlenbernd, der von Montage kommend gleich nach Emmerthal durchstartete, um das Team ab Mitte der ersten Halbzeit zu verstärken. Hut ab für diesen vorbildlichen Einsatz!!!
Nun zum Spiel: Trotz 20minütiger zahlenmäßiger Überlegenheit und größeren Spielanteilen gelang es den Niedersachsen zuerst nicht das Tor der Wörmketaler ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst durch eine mangelnde Zuordnung in der Defensive wurde dann aber der gegnerische Linksaußen freigespielt. Dieser vollendete den Angriff mit einem strammen Rechtsschuss ins lange Eck und brachte den Tabellenzweiten in Führung, die dann kurz darauf durch einen Kopfball auf 2:0 ausgebaut wurde. Die Marx-Mannen versuchten ihre Ordnung wiederzufinden, mussten aber kurz vor der Pause noch den dritten Gegentreffer hinnehmen, als der Ball bei einer Rettungsaktion von unserem Abwehrspieler ans Bein des gegnerischen Stürmers sprang und am heraus eilenden Keeper Gunnar vorbei den Weg ins Tor fand. Die Emmerthaler hatten aus 2,5 Chancen 3 Tore gemacht und gingen mit einer sicheren Führung in die Halbzeit.
Die zweiten 35 Minuten waren dann deutlich ausgeglichener. Die Defensive der Lipper hatte sich wieder gefunden und der Offensive gelang es immer wieder beim Gegner für Unruhe zu sorgen. Ein von Till Hönerbach schnell über die rechte Seite vorgetragener Angriff fand dann 10 Minuten vor Spielende den Weg zu Dauerrenner „Turbo" Hasse, der den gegnerischen Torhüter mit einem platzierten Rechtsschuss überwinden konnte. Die Emmerthaler verloren daraufhin ihre Ordnung, so dass die Marx-Mannen noch zu weiteren Chancen kamen, die aber leider nicht zu weiteren Treffern führten.
Fazit: Auf die zweite Hälfte beim Tabellenzweiten in Emmerthal kann aufgebaut werden. In den noch ausstehenden 8 Partien sind noch genug Punkte zu vergeben, um den Klassenerhalt zu schaffen. Die nächste Möglichkeit den Abstand auf einen Nichtabstiegsrang zu verringern ergibt sich am Dienstag, 26.04.´11, im Heimspiel gegen den TSC Fischbeck. Mit dem Aufsteiger haben die Marx-Mannen nach der 9:1 Hinspielniederlage noch eine Rechnung offen! ;-)
15.04.2011
Alte Herren - Preußen Hameln 2:2 (1:2)
Wieder Punkteteilung an der Wörmke. Doch diesmal standen die Vorzeichen deutlich schlechter als noch am Dienstag zuvor gegen Nettelrede. Zehn Mann standen gegen den Pleiteclub von der Weser, dessen
Teilnahme am weiteren Wettbewerb derzeit Inhalt eines schwebenden Verfahrens ist, zur Verfügung. Vor gut 5 Wochen gab es bei Preußen noch eine 0:6-Klatsche, bei der Jörg Hohmeier mit schwerer
Fußverletzung den Platz verlassen musste. Manchmal kommt es aber eben anders. Bereits nach 10 Minuten gingen die Marxmannen durch Pole Jan 1:0 in Front, der mustergültig von Rechtsaußen Jürgen
bedient worden war. In der Folgezeit kam es aber doch zu einem leichten Übergewicht der Niedersachsen, so dass diese mit einer 2:1-Führung in die Kabine gehen konnten. Keeper Gunnar verhinderte dabei
noch schlimmeres. In Halbzeit zwei schienen die Grünröcke noch mal alle Reserven reaktiviert zu haben.
Ein ansehnliches Spiel entwickelte sich nun, bis eine Ostblockkombination zum hochverdienten Ausgleich führte. Mit einer Energieleistung setze sich Pole Jan auf rechts durch, dessen Querpass Tscheche Andi in die gegnerischen Maschen drosch - 2:2.
Die begeisterten Zuschauer sahen nun einen offenen Schlagabtausch mit leichtem Übergewicht für die Gäste, welches aber durch die extrem sicher organisierte Abwehr um Libero Gisbert nicht in Zählbares
umgesetzt werden konnte. Die Manndecker Uwe und Oli hatten ihre sehr agilen Gegenspieler fest im Griff und der glänzend aufgelegte Keeper Gunnar konnte einige gefährliche Fernschüsse entschärfen.
Abpfiff, geschafft, ein Achtungserfolg - 10 wacker kämpfende SGler schaffen ein 2:2 gegen Topfavorit Preußen Hameln. Nun geht es am Dienstag nach Emmerthal, wo die Trauben schon immer recht hingen.
Aber in diesen Tagen sind die Marxmannen immer für Überraschungen gut...
12.04.2011
Alte Herren - Nettelrede 1:1 (1:0)
Das hat es bei der SG Lügde/Sabbenhausen noch nie gegeben: Der Tabellenvierte und nicht gerade Lieblingsgegner aus Nettelrede traf an der Wörmke auf 16 (Sechzehn!) einsatzfähige Akteure in gründen Jerseys. So kam es, dass der Gastgeber erstmals seit Bestehen von der Regel erfuhr, nur 14 Mann pro Spiel (allerdings fliegend) einsetzen zu dürfen.
Doch nun zum Anfang. Die mit vielen Youngsters gespickte Truppe legte los wie die Feuerwehr, doch leider konnten die zahlreichen Angriffe in nichts Zählbares umgemünzt werden. Dabei war ein sehenswerter Angriff, dessen feiner Abschluss von Bob the Wall leider wegen angeblichen Abseits nicht gewertet wurde. So warteten die Marx-Mannen bis zur 40. Minute als sich Rechtsverteidiger Sebastian über die ihm anvertraute Seite durchtankte und mustergültig Stürmer Turbo bediente, der nur noch einnicken brauchte - 1:0. Lange kannte man nicht mehr das Gefühl. Fast so lange wie Turbo, wenn ein Ball die nasse Pläte Richtung Netz verlässt. Viele, viele Chancen gab es dann in der Folgezeit in Halbzeit 2 zu bestaunen.
Und so kam es wie so häufig - die Fusionierten wurden durch das 1:1 bestraft als man weiter mutig nach vorne spielte um für Entlastung zu sorgen. Anders als bie Bob aberkannter Hütte handelte es sich diesmal um klares Abseits - Zuschauer berichten von drei bis fünf Metern. Schade, dennn das war gleichzeitig der Endstand. Vielleicht geht es mit diesem Kader weiter so.
Freitag treffen die Marxmannen im Gänsewiesenstadion auf Preußen Hameln, Dienstag den 19.04. geht es nach Emmerthal.
11.03.2011
Preussen Hameln 07 - SG Lügde/Sabbenhausen 6:0 (1:0)
Haue in Hameln
Der Auftakt in das Fussballjahr 2011 gestaltete sich für die Alten Herren von Wörmke und Emmer alles andere als erfolgreich. Beim Tabellennachbarn aus Hameln gab es auf dem dortigen
Kunstrasenplatz, der teilweise an ein Beachsoccer-Feld erinnerte, ein halbes Dutzend Gegentore, womit die Lipper noch gut bedient waren.
Coach Gisbert, der leider krankheitsbedingt passen musste, hatte mit Jörg „Dieter" Hohmeier und Till Hönerbach für zwei Neuzugänge gesorgt, die dann auch gleich in der Startelf ran mussten. Die
Preussen, deren Abteilung „Attacke" vom ehemaligen Sabbenhausener Stürmer Günay „Günter" Camci angeführt wurde, legten gleich schwungvoll los und hatten durch ebendiesen „Günter" direkt nach Anpfiff
ihre erste Chance, die allerdings nicht mit einem Tor endete. In Folge wurden die Marx-Mannen immer wieder in die Defensive gedrängt. Die Niedersachsen, denen ihr regelmäßiges Training auf dem
Sandgeläuf anzumerken war, stellten die Spielgemeinschaftler mit direktem schnellem Kurzpassspiel vor große Probleme und kreierten Chance um Chance. 10 Minuten vor der Halbzeit kam dann, was kommen
musste. Ein Hamelner Spieler scheiterte freistehend an Keeper Gunnar, der allerdings den Nachschuss eines weiteren Gegenspielers nicht parieren konnte. Mit 0:1 ging es dann auch in die Pause.
Die in der Halbzeit ausbaldowerte Taktik den knappen Rückstand möglichst lang zu halten, um mit etwas Glück und Geschick kurz vor Schluss noch den Ausgleich zu schaffen, wurde dann recht schnell über
den Haufen geworfen. In den ersten 10 Minuten nach der Pause erzielten die Niedersachsen schnelle 3 Tore und erhöhten ihre Führung auf 4:0. Zu allem Unglück knickte dann noch Neuzugang Jörg ohne
Einwirkung des Gegners mit dem Fuß um und musste das Spiel beenden. Den Lippern ging es jetzt nur noch um Schadensbegrenzung. Die Defensive stand unter dem Dauerdruck der Preussen und es konnte nur
selten für Entlastung gesorgt werden. Folgerichtig kam es dann noch zu den Treffern 5 und 6 der Niedersachsen, die das Spiel souverän und verdient nach Hause brachten.
In den Katakomben des Weserberglandstadions wurde dann Manöverkritik abgehalten, die durch die Einnahme vitalisierender Hopfengetränke immer erträglicher wurde. Jetzt heißt es fit werden bis zum
12.04.! Dann ist wieder Heimspiel in der Wörmketalarena und es geht gegen den TSV Nettelrede um 3 weitere wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg!
P.S.: Gute Besserung an unseren Neuzugang Jörg!!!
22.10.2010
SG Lügde/Sabbenhausen - SG Klein Berkel/Königsförde 1:2 (0:2)
Da war mehr drin!!!
In eine ärgerliche Niederlage mussten die Marx-Mannen bei winterlichen Temperaturen im Heimspiel gegen die SG Klein Berkel/Königsförde einwilligen. Dabei ging es so gut los, als Coach Gisbert neben
einem vollständigen Kader auch die neuen Trainingsanzüge des TSV präsentieren konnte. Das neue einheitliche Outfit sorgte allerdings nicht dafür, dass sich die Wörmketaler auch als Einheit auf dem
Platz präsentierten. Von Beginn war eine fehlende Ordnung bei den Lippern zu beobachten, die sich fast durch die gesamte erste Hälfte zog und eine Vielzahl von Tormöglichkeiten für die Gegner
begünstigte. Eine Hereingabe von links brachte dann die Führung der Niedersachsen. Nachdem Keeper Gunnar, der unschlüssig war, ob er rauskommen sollte oder nicht, den Kopfball des gegnerischen
Stürmers an die Unterkante der Latte lenken konnte, stocherten die Niedersachsen den Ball mit erneuter Unterstützung des Querbalkens ins Netz. Auch nach dem Rückstand gelang es den Marx-Mannen nicht
Ruhe und Ordnung ins Spiel zu bringen. Ein Konter fand den Weg zur starken Nr. 9 des Gegners, der dann allein vor dem Lipper-Gehäuse auftauchte und dem Torwart den Ball durch die Hosenträger spielte.
Mit dem 0:2 aus Sicht der Hausherren ging es auch in die Pause.
Frisch motiviert und neu eingestellt ging es dann in die zweite Hälfte, der die Gastgeber ihren Stempel aufdrücken sollten. Die angeschlagene Sturmspitze Joe wurde durch Bob „Rooney" Moor ersetzt,
was sich im weiteren Verlauf des Spiels noch auszahlen sollte. Der gegnerische 16er wurde nun von der Heimmannschaft belagert und der Gast aus Niedersachsen schaffte es nur noch vereinzelt sich von
diesem Druck zu befreien. Bei einem Angriff über links tanzte Flügelflitzer Turbo mehrere Gegenspieler aus und bediente Sturmtank Bob mit einem mustergültigen Pass. Dieser nahm genau Maß und lies dem
Keeper der Gäste mit einem strammen Rechtsschuss keine Chance. Der Anschlusstreffer zum 1:2 war geschafft und der Druck auf die Niedersachsen wurde weiter erhöht. Angriff auf Angriff rollte auf das
Gehäuse der SG aus Klein Berkel und Königsförde. Trotz weiterer guter Tormöglichkeiten durften sich Coach Gisbert und seine Jungs leider nicht mehr über einen verdienten Ausgleich freuen. Das Spiel
endete trotz einer starken zweiten Hälfte der Gastgeber mit 1:2. In der Gästekabine wurde dieser glückliche Auswärtserfolg bei einigen Flaschen Hopfentee noch gefeiert, als alle anderen Lampen der
Gänseblümchen-Arena schon erloschen waren.
Den Hausherren bleibt nur die Hoffnung das Rückspiel in Klein Berkel erfolgreicher gestalten zu können! Mit derzeit nur 6 Punkten aus 9 Spielen droht allerdings bei nur noch 2 ausstehenden
Begegnungen die rote Laterne nach der Hinrunde!
12.10.2010
TB Hilligsfeld - SG Lügde/Sabbenhausen 4:1 (2:0)
Von Zwölf gegen Elf und Helden in Strumpfhosen
Nach diversen Spielverlegungen war es dem niedersächsischen Heimverein endlich gelungen, eine junge, schlagkräftige Truppe gegen die Marx-Mannen auf die Beine zu stellen. Über einige unterschiedliche
durch Umleitungen verursachte Anfahrtswege hatten sich dann auch mehrere lippische Kicker auf der Sportanlage in Hilligsfeld eingefunden. Nachwuchsstar Walter S. überraschte sowohl die eigene als
auch die gegnerische Truppe mit einem modischen Accessoire der späten 50er, als er mit dunkelblauer Strumpfhose zur schwarzen Shorts das gut ausgeleuchtete Grün der Gastgeber betrat. Während sich
Trikot(tor)wart Gunnar noch auf der Suche nach einem verschwundenen Jersey befand, wurde das Spiel angepfiffen. Der Ball rollte noch nicht lange, als der Schiedsrichter das Spiel plötzlich
unterbrach. Er war leider mit der taktischen Variante von Coach Gisbert, der mit einem kompakten Mittelfeld gegen die ungeschlagenen Hilligsfelder antreten wollte, nicht einverstanden und schickte
den zwölften Mann der Grünhemden auf die Reservebank.
Ob sich Keeper Gunnars Gedanken dann in der Zeit nach dem erneuten Anstoß um das wieder aufgetauchte Trikot oder um eine Sammelbestellung von grün-weißen Strumpfhosen drehten, werden wir wohl leider nie erfahren. Festzuhalten bleibt bloß, dass er einen zwar strammen, aber unplatzierten Fernschuss der Hausherren passieren ließ und somit die Führung der Niedersachsen begünstigte.
Dieses frühe Gegentor warf die Taktik defensiv kompakt zu stehen und den Gegner kommen zu lassen gleich wieder über den Haufen. Beflügelt durch ihre schnelle Führung starteten die Hilligsfelder
Angriff auf Angriff und drängten auf den nächsten Treffer. Nach einigen vergebenen Chancen klingelte es dann auch wieder im lippischen Gehäuse. Bei einem Eckstoß sprintete der gegnerische Bierwart
Bute durch die Samsener Abwehr und versenkte den Ball mit einem wuchtigen Kopfball im Tornetz. Mit dem 2:0 ging es dann auch in die Pause.
Die zweite Hälfte konnten die Gäste aus Lippe erst mal ausgeglichener gestalten. Durch individuelle Fehler in der Defensive kamen die Hausherren dann aber wieder zu mehreren Torchancen. Der
Spielmacher der Gegner konnte einen vom Keeper abgewehrten Ball per Vollspannschuss verwerten und das Spiel vorzeitig entscheiden. Der Ehrentreffer der Spielgemeinschaftler entstand aus einer
polnisch-tschechischen Kombination, bei der Andi Marx eine von Präsident Jan mustergültig getretene Ecke per Kopfball in den Torwinkel beförderte. Neben zwei Aluminiumtreffern schlossen die
Hilligsfelder dann noch einen Angriff zum Endstand von 4:1 ab und setzten sich mit diesem Sieg ungeschlagen an die Spitze der Kreisliga.
Dankenswerter Weise stellten uns die Hausherren nach Schlusspfiff eine Kiste Gerstenkaltschale zur Verfügung, die reißenden Absatz im Team der Wörmketaler fand. In den nächsten 10 Tagen ist jetzt
erst einmal Regeneration angesagt, bevor am Freitag kommender Woche mit der SG Klein Berkel/Königsförde der aktuelle Tabellensechste an die Wörmke reist. Mit einem Heimsieg können die Kicker um
Trainager Gisbert punktemäßig mit dem Gegner gleichziehen. Das Ziel des Spiels können also nur 3 Punkte sein!!!
08.10.2010
SG Bisperode/Diedersen - SG Lügde/Sabbenhausen 4:1 (2:0)
Mehr war nicht drin!
Bei herrlichem Herbstwetter trat leider nur eine Rumpftruppe von 9 wackeren Kickern unter der Führung von Coach Gisbert die Reise ins niedersächsische
Bisperode an. Die Wahrscheinlichkeit, den dritten Sieg in Folge einzufahren, war also schon vor dem Anstoß auf ein Minimum gesunken. Nachdem der Wörmketaler Abwehrriegel den gegnerischen Angriffen
die ersten 10 Minuten Stand gehalten hatte, sorgte ein Flachschuss aus 14 Metern für die Führung der Hausherren. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte verletzten sich zu allem Unglück noch Sturmtank
Joe und Abwehrrecke Uwe, die aber beide auf die Zähne bissen und bis zum Ende des Spiels durchhielten. Durch eine abgefälschte Bogenlampe konnten die Niedersachsen ihre Führung vor der Pause noch auf
2:0 ausbauen. Von Taktikfuchs Turbo defensiv gut eingestellt wurden dann die zweiten 35 Minuten angegangen.
Zur Überraschung von Spielern und Zuschauern gelang den Marx-Mannen dann sogar der Anschlusstreffer. Pferdelunge Stephan hatte sich im Strafraum der Gegner festgebissen und mehrere Gegenspieler samt Torwart der Heimmannschaft umspielt. Sein Torschuss wurde dann auf der Linie von einem Feldspieler aus Bisperode per Hand am Übertreten derselben gehindert, was zu einem Strafstoß für die Gäste aus Lippe führte. Gewohnt souverän verlud Teamkapitän Gisbert den gegnerischen Keeper und sorgte damit dafür, dass bei seiner Truppe kurzzeitig sogar Hoffnung auf einen eventuellen Punktgewinn aufkam. Diese wurde allerdings schnell wieder zerstört, als die Hausherren, die nach dem absichtlichen Handspiel auf der Torlinie nur noch mit 10 Mann auf dem Platz waren, aus stark abseitsverdächtiger Position quasi im Gegenzug das 3:1 erzielten. Der Rest der Partie glich einem Handballspiel. Die Bisperoder umkreisten den lippischen 16er, brachten es aber es aber trotz zahlreicher Chancen nur noch auf einen weiteren Treffer, der zum 4:1 Endergebnis führte.
Zum Schluss bleibt festzuhalten, dass diese Niederlage als sehr ärgerlich zu bezeichnen ist, da am heutigen Tag mit einer vollständigen Truppe ein Sieg in Bisperode durchaus möglich gewesen
wäre.
Aber „Hätte", „Wäre" und „Wenn" bringt uns leider nicht weiter. Das nächste Ziel kann erst mal nur heißen, am kommenden Dienstag mit einem vollständigen Kader den Weg zum Tabellenzweiten nach
Hilligsfeld anzutreten!!!
05.10.2010
SG Lügde/Sabbenhausen - SG Reher/Sonneborn 3:1 (1:1)
Auch im Spiel gegen die SG Reher/Sonneborn blieben die drei Punkte an der Wörmkestraße. Die wieder einmal zahlreichen Schlachtenbummler konnten später von einem flotten Spiel berichten, welches die Grünröcke durchweg hochkonzentriert gestalteten und damit auch verdient mit 3:1 gewannen und erstmals vom letzen auf einen Nichtabstiegsplatz kletterten. Erneut kam die britische Sturmhoffnung Bob von Beginn an zum Einsatz. Dieser riss immer wieder Lücken für Leihgabe Stefan W., was sich im laufenden noch auszahlen sollte.
Zunächst jedoch ein schwerer Schock. Der gerade erst nach langer Verletzungspause genesene Trainerbruder Andreas verlies nach bereits 3 Minuten sicherheitshalber den Platz, nachdem er einen leicht
Schmerz am lädierten Knie verspürte und wurde durch den 2 Minuten zuvor erschienenen Jan, der die Sechser-Position übernahm, ausgetauscht. Turbo fortan als Libero. Die Zuschauer konnten viele gute
Szenen bestaunen, vor allem die Midfielder Peter und Walter konnten immer wieder die laufstarken Stefan W. und Leihgabe II Stefan Oe in die Räume schicken.
Doch auch der Gast von dies- und jenseits der Landesgrenze hatte eine Menge entgegen zu setzen. Einige Angriffe konnten durch die Defensivabteilung, besonders durch Kampfkatze Andreas entschärft
werden. In der 22. Minute war es Stafan Oe, der auf Pass von Stefan W. das erlösende 1:0 erzielte. Von der Führung ließ sich die Spielgemeinschaft allerdings nicht blenden und spielte weiter
konsequent nach vorne - alleine die Tore sollten nicht fallen. Genau das wurde, wie so oft in diesem Sport, bestraft, als ein gegnerischer Spieler den Ball in der 30. Minute nach einer schönen
Kombination an der Pfosten drosch, welcher von dort unglücklich an Keeper Gunnars Kopf und dann ins Tor gelangte. Gunnars drittes Eingentor der Saison. Nur Franz Beckenbauer schaffte 1974/1975
mehr.
Wieder ging es mit einem Unentschieden in die Kabine. Eine besonnene, aber klare Ansprache von Coach Gisbert rüttelte die Jungs noch mal wach, so dass die zweite Hälfte noch abgebrühter daher kam als
die erste. „Wir haben noch Luft, Männer" rief Einpeitscher Werner noch auf dem Weg aus der Kabine. Recht sollte er behalten. Vehemente Angriffe, welche leider oft durch fragwürdige
Abseitsentscheidungen vom Referee unterbrochen worden sind, führten jedoch wieder nicht zu zählbarem Erfolg. Die Mannschaft blieb cool bis endlich Stefan W. die erneute und hochverdiente Führung
erzielte. Wir schreiben die 47. Minute. Souverän wird nun ein Ball nach dem anderen nach vorne gespielt, um die Führung etwas komfortabler auszubauen. Dies sollte in der 62. Minute der Fall sein als
Stefan W. Jan mit einer Kopfballverlängerung auf die Reise schickte. Dieser umspielte den gegnerischen Torwächter und markierte den 3:1 Endstand. Endlich, nur noch 8 Minuten zu spielen und scheinbar
wieder ein Sieg. Nachdem allerdings noch einige Ecken bzw. Standards, auch unter Einsatz Gisberts Lebens bzw. durch überragende Paraden von Keeper Gunnar, abgewehrt werden mussten, kam er endlich -
der Schlusspfiff.
So schön dieser klang, so schön war der Jubel der wackeren Lipper und deren Zuschauer, die sich nun auf die wichtige Auswärtsaufgabe am kommenden Freitag beim Tabellennachbarn Bisperode freuen.
01.10.2010
SG Lügde/Sabbenhausen - SG Afferde/Hastenbeck 4:3 (1:1)
Was für ein Aufschrei der Erleichterung an der Wörmke. Die Mannen um Spielertrainer Gisbert konnten in einem packenden Duell gegen die SG Afferde/Hastenbeck endlich ihren ersten Dreier der frischen
Saison einfahren. Am Ende stand es 4:3 für die Heimmannschaft. Der Reihe nach: Überraschend ließ Coach Gisbert Flügelstürmer und Nachwuchshoffnung Walter draußen und gab stattdessen Ersatzkeeper Bob
in der Sturmspitze eine Chance. Der Trainer begründete diese Maßnahme damit den jungen Walter für die nächsten schweren Spiele zu schonen.
Von Beginn an gaben die Hausherren den Ton an, jedoch konnten die Niedersachsen nach 17 Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Das sollte die Grünen allerdings eher beflügeln. So konnte man noch eine Schüppe drauflegen bis sich nach mehreren Versuchen das gegnerische Tornetz das erste Mal beulte. Innenverteidiger Uwe war es, der 5 Minuten später das Leder per Kopfballtorpedo in die gegnerischen Maschen beförderte. Von nun an gab es kein Halten mehr. Mehrere weitere vergebliche Sturmläufe ließen die zahlreich erschienenen Zuschauer fast verzweifeln. So ging man mit dem Unentschieden in die Kabine. Allen war klar, dass hier noch mehr geht. Mittlerweile war auch Kassenwart Tobias mit isotonischen Erfrischungsmaßnahmen vor Ort und Walter brannte auf seinen Einsatz. So kam es dann auch, dass dieser endlich den heiligen betreten durfte und dem Spiel eine entscheidende Wende gab. Rechtsaußen Karl war es dann in der 45. Minuten, der mit einer Standardsituation das gesamte Dorf erlöste. Einen direkten Freistoß versenkte der Lügder unhaltbar in die untere rechte Torecke. Den Knall konnte man bis an die Weser hören. Von nun an nahm das Spiel einen Lauf, den sich Coach Gisbert schon seit Wochen wünscht. Flüssige Kombinationen, taktische Finessen, Kampf, Hacke, Spitze eins/zwei/drei - alles was das Fußballherz begehrt. Stürmer Turbo krönte eine feine Einzelleistung dann mit dem 3:1 in der 53. Minute, was fortan eine LaOla nach der anderen an Inges Würstchenbude auslöste. Würste und Bier wechselten im Sekundentakt den Besitzer - Flutlicht in Sabbenhausen hat eben Eventcharakter. Auch auf dem Platz wollte man es weiterhin spannend machen. In der 58. Minute nämlich kam der Gast wieder ran; 3:2. Wer nun glaubte der Tabellenletzte von der Wörmke knickt ein, mußte sich eines Besseren belehren lassen. Unbändiger Wille führte Ballrastelli Karl, der einen echten Hammer zum 4:2 auspackte - Doppelpack und nur noch 9 Minuten zu spielen. Das muss doch reichen.
Nein, erneut eine Ecke war es, in der die Grünhemden den Gegner zum Anschluss einluden. Das 4:3 in der 65. Minute bedeutete noch mal 5 Minuten zittern. Die erfahrene Mannschaft hatte jedoch keine Probleme das Ergenis nun zu halten, Ballbesitz und Entlastungsangriffe hieß die Devise, die jedoch nicht mehr von zählerischem Erfolg gekrönt werden konnte. Linksaußen Jan setzte freistehend einen Kopfball aus 7 Metern neben das Tor - 72. Minute und Abpfiff. Endlich; der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr. Bis in die frühen Morgenstunden wurde beim Lindenwirt der historische Sieg gefeiert. Hoffentlich war es der Beginn einer langen Serie, die am 05.10. um 19:00 Uhr zu Hause gegen die SG Reher/Sonneborn fortgesetzt werden soll. Herausragende Leistungen boten Karl und Keeper Gunnar, der auch die ein oder andere Tormöglichkeit der Gäste vereitelte
7. Spieltag 25.09.2010
HSC BW Tündern - SG Lügde/Sabbenhausen 8:1 (4:1)
Drittes Desaster im dritten Auswärtsspiel!!!
Auch in Tündern waren die Altherren aus dem lippischen Südosten wieder gern gesehene Gäste, die zum Tag des offenen Tores einluden. Trotz schwungvollen Beginns mit einer schnellen Chance durch Sturmspitze Joe sollte das Spiel leider einen ähnlichen Verlauf wie die letzten beiden Matches nehmen. In Minute 5 rutschte Keeper Gunnar ein als eher harmlos zu bezeichnender Fernschuss der Tünderaner durch die Hosenträger, was die Führung für die Hausherren bedeutete. Kurze Zeit später wähnten die Marx-Mannen einen Ball des Gegners zu Recht im Toraus und versäumten es im Gegensatz zu den Niedersachsen weiterzuspielen. Den aus dem Aus gespielten Ball verwerteten diese zum 2:0. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Wörmketaler allerdings noch einiges entgegenzusetzen. Die beste Chance ergab sich durch einen Handelfmeter, der aber leider nicht im Tünderaner Tor untergebracht werden konnte. Der Anschlusstreffer lies aber trotzdem nicht lange auf sich warten. Altliga-Leihgabe Peter setze mit einem Zuckerpass Neuzugang Jörg in Szene, der dem gegnerischen Torhüter bei einem satten Rechtsschuss keine Abwehrchance ließ. Die nun erwachte Hoffnung auf einen besseren Spielverlauf musste dann aber schnell wieder begraben werden. Die Hausherren konnten ihre Führung noch vor der Pause durch einen Foulelfmeter und eine schnell abgeschlossene Kombination auf 4:1 ausbauen. Auch in der zweiten Hälfte mussten die Lipper noch 4 Gegentore hinnehmen, bevor sie die Heimreise antreten durften. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Spielgemeinschaftler in den kommenden Spielen von einer besseren Seite zeigen und endlich die ersten Punkte an der Wörmke begrüßt werden dürfen. Gelegenheit hierzu ist bei allein 6 Spielen im Oktober reichlich vorhanden!
01.09.2010
Nettelrede - SG Lügde/Sabbenhausen 9:0 (6:0)
Leider hat die Alte Herren der SG Lügde/Sabbenhausen erneut eine herbe Klatsche hinnehmen müssen. An dieser Stelle sei lediglich der Informationspflicht gedient. Der Auswärtsniederlage über 9:0 (6:0) in Nettelrede ist sportlich nichts hinzuzufügen, außer dass 11 mutige Kicker gesund den Weg ins Lippische zurückfanden.
27.08.2010
TSC Fischbeck - SG Lügde/Sabbenhausen 9:1 (3:1)
AUTSCH!!!
So hatten sich die 11 wackeren Lipper ihren Auftritt beim Klassenneuling aus Fischbeck sicher nicht vorgestellt. Auf einem gut gewässerten Geläuf, welches sich nicht entscheiden konnte, ob es nun Fußballplatz oder Baseballfeld sein sollte, gerieten die Marx-Mannen von Beginn des Spiels an unter Druck. Nach einer Viertelstunde und diversen vergebenen Chancen auf Seiten der Heimmannschaft war es dann soweit. Nach einer schnellen Kombination über Außen fand der Ball den Weg in die Mitte, wo ihn ein Stürmer der Fischbecker ohne Probleme aus 7 Metern über die Linie brachte. Der Torreigen war eröffnet und das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Eine gut getimte Flanke fand den passenden Abnehmer bei den Niedersachsen, der diese mit einem gekonnten Kopfball im Netz der Spielgemeinschaftler versenkte. Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste Keeper Gunnar dann die leidvolle Erfahrung machen, dass nasse Bälle manchmal besser gefaustet werden. Ein harmloser Distanzschuss flutschte ihm durch die Finger und fand den Weg ins Tor. Trainerkapitän Gisbert schaffte dann zum Pausentee noch den 1:3 Anschlusstreffer. Eine Flanke von Carsten fand den Weg zu ihm und wurde gekonnt mit einem satten Flachschuss, der dem gegnerischen Torwart keine Chance ließ, verwertet. So war wieder Hoffnung da und die kommenden 35 Minuten sollten zur Aufholjagd genutzt werden. Was dann geschah, konnte sich nachher keiner der Lipper erklären. Die Kicker aus Fischbeck erzielten in den ersten 10 Minuten der zweiten Spielhälfte 4 (!) Tore und bauten ihren Vorsprung auf 7:1 aus. In diesem Zeitraum schienen die Marx-Mannen mit ihren Gedanken noch in der Pause zu sein. Anders lässt sich diese gegnerische Torflut kaum erklären. Jetzt hieß es Schadensbegrenzung zu betreiben und in den verbleibenden 25 Minuten eine zweistellige Niederlage zu verhindern. Bis kurz vor Ende des Spiels sah es so aus, als ob dies klappen könnte. Dann fielen in den Schlussminuten noch die Treffer acht und neun für die Niedersachsen, bevor der Schlusspfiff des Schiedsrichters unsere Truppe erlöste, Die Schmach des zehnten Gegentores konnte somit knapp abgewendet werden, was allerdings nur ein kleiner Trost für die lippischen Kicker war. Der Gegner aus Fischbeck war heute mehrere Nummern zu groß für das Team aus dem Nachbarkreis. Für die Altherren aus Lügde und Sabbenhausen gibt es am kommenden Mittwochabend, den 01.09.2010, die nächste Chance die ersten Punkte in dieser Saison einzufahren. Dann geht es zum Auswärtsspiel nach Nettelrede, wo allerdings in den letzten Jahren nur wenig zu holen war. Aber warum sollte es diesmal nicht anders sein? Wir werden sehen!!! ;-)
20.08. 2010
SG Lügde/Sabbenhausen - TSG Emmerthal 2:4 (0:2)
Bei herrlichem Sommerwetter konnte Interims-Coach Turbo, der den Urlauber Gisbert vertrat, 14 Kicker zur Saisoneröffnung in der von Platzwart Gio hervorragend hergerichteten Gänseblümchen-Arena zu Sabbenhausen begrüßen. Erste Unruhe gab es, als die Gegner aus Emmerthal in grünen Jerseys aus der Gäste-Kabine traten. Dies hatte zur Folge, dass die heimischen Altherren im ungeliebten, blau-gelben Wintertrikot auflaufen mussten. Beim Durchzählen der Niedersachsen fiel dann auf, dass diese nur mit 10 Spielern an die Wörmke gereist waren. Für die Hausherren eine ungewohnte Situation, da Überzahl auf dem Feld in den letzten Serien immer nur auf der gegnerischen Seite zu beobachten war. Zu Beginn des Spiels war eine deutliche Feldüberlegenheit der Heimmannschaft zu beobachten, die leider nicht zum gewünschten Torerfolg führte. Bei einem gegnerischen Vorstoß, der schon geklärt schien, kam es dann nach einem unnötigen Ballverlust zur Führung der Emmerthaler. Eine gut getimte Flanke fand ihren Abnehmer, der seinen Kopfball direkt neben den Innenpfosten setzte. Die heimischen Altherren erhöhten daraufhin den Druck und liefen prompt in einen Konter, der den Niedersachsen die 2:0 Pausenführung bescherte. Interimscoach und Libero Turbo stellte um und übernahm einen Part im Mittelfeld, aus dem Rückkehrer Jens auf den Posten des letzten Mannes wechselte. Aber auch in der zweiten Hälfte versäumten es die Wörmketaler Kapital aus ihrer Feldüberlegenheit zu schlagen. Erneut waren es die Niedersachsen, die nach einem gelungenen Angriff jubeln und ihren Vorsprung auf 3:0 ausbauen konnten. Kurze Zeit darauf durfte sich auch die Heimmannschaft freuen. Stefan Marx brachte den Ball nach einer Turbo-Flanke von rechts über die Linie. In Folge waren dem Schiedsrichter anscheinend zu viel Leute auf dem Platz, so dass er kurz hintereinander einen Akteur jedes Teams mit gelb-rot vom Spielfeld verwies. Bei den Lippern traf es den 10 Minuten zuvor eingewechselten Stefan Nehrig, der lediglich konstruktive Kritik bei der Spielleitung anbringen wollte, die dort allerdings nicht auf fruchtbaren Boden fiel. Als das Spiel dann mit 10 gegen 9 weiterlief, war es ein erneuter Konter der Gäste, der zum 4:1 führte und die letzten Hoffnungen der heimischen Kicker auf einen Punktgewinn zerstörte. Kurz vor dem Abpfiff sorgte der zweite Rückkehrer Jörg mit einem schönen Flachschuss aus der Drehung noch für etwas Ergebniskosmetik. Nach Beendigung des Spiels schien klar zu sein, dass es auch in dieser Saison wieder nur um den Klassenerhalt gehen kann. Die nächste Chance auf drei Punkte gibt es am kommenden Freitag beim Aufsteiger in Fischbeck.
P.S.: Das Team der Altherren wurde an diesem Spieltag vom reaktivierten Marcel „Butze" Laschewski komplettiert, der uns hoffentlich auch bei weiteren Matches zur Verfügung steht!
WIR SIND WIEDER DA!!!"
hieß es von Mannschaftskapitän Gisbert Ende Juli nach langem und bangem Warten auf die Entscheidung des Sportkreises Hameln/Pyrmont, ob die lippischen Kicker auch in diesem Jahr wieder am niedersächsischen Punktspielbetrieb teilnehmen können. Ein im Vorfeld verpasster Meldetermin hatte dazu geführt, dass bei der Zusammenstellung der Staffeln weder die Altherren noch die Altsenioren der SG Lügde/Sabbenhausen berücksichtigt worden sind. Von den Sabbenhausern über das Meldeversäumnis informiert, machten sich die Kollegen aus Lügde gleich an die Arbeit und konnten durch intensives Verhandeln erreichen, dass auch in der kommenden Saison in Niedersachsen um Punkte gekämpft werden kann. Die Alten Herren können durch den Rückzug der Nachbarn aus Bad Pyrmont und Hagen wieder in der Kreisliga antreten; die Alt-Senioren müssen eine Klasse tiefer ihr Glück versuchen, da die ihnen bekannte Kreisliga schon voll war.
Besonders herzlich bedanken möchten wir uns hier noch einmal bei den Lügder Sportkameraden Stefan Nehrig und Carlo Hasse, ohne deren hartnäckigen Einsatz in dieser Saison kein Ball in einem heimischen Altherren-Spiel gerollt wäre! DANKE!!!
